Privater Rechtsschutz: Warum mehr Tarife glänzen …

Privater Rechtsschutz: Warum mehr Tarife glänzen und andere scheitern

02.04.2025

© Franke und Bornberg GmbH

Die besten Rechtsschutztarife für Singles

Für das RS-Rating Singles 2025 analysiert Franke und Bornberg 74 Kriterien – vier mehr als 2024. Hier erreichen mit rund 48 % ebenfalls mehr Tarife als im Vorjahr (41,8%) die Kategorie FFF sehr gut. Das andere Ende der Skala besetzen 23 % aller Tarife mit einer Note befriedigend oder schlechter.

Diese Versicherer bieten 2025 mindestens einen Tarif mit der Bestnote FFF+:

  • Arag
  • Lippische Landesbrand
  • ÖRAG
  • Provinzial Nord Brandkasse
  • Provinzial Versicherung
  • Roland

Alle Gesellschaften bieten Tarife, die sowohl im Familien- als auch im Singlesegment mit Bestleistungen punkten.

Welche Schwachstellen gibt es beim Rechtsschutz?

Mit Mindeststandards stellt Franke und Bornberg sicher, dass gut bewertete Produkte durchgängig überdurchschnittliche Qualität bieten. Je höher die Bewertungsklasse, umso strenger die Mindeststan-dards. Eine Hürde auf dem Weg zum Top-Tarif bildet noch immer der Mindeststandard „vorsorgliche Rechtsberatung“. Viele sehr gute Tarife scheitern an der Top-Note FFF+, weil sie keine anwaltliche Beratung bieten, wenn noch kein Rechtsschutzfall vorliegt.

Tarife, die es nicht in die beiden höchsten Bewertungsstufen schaffen, scheitern häufig am Arbeits-rechtsschutz, Immobilienrechtsschutz sowie am außergerichtlichen Verwaltungs-, Steuer- oder Sozial-rechtsschutz. Im Rechtsschutz für Erb-, Familien- und Lebenspartnerschaftsrecht zeigen sie ebenfalls Lücken.

Was kostet sehr guter Rechtsschutz?

Für einen sehr guten Tarif mit 150 EUR Selbstbehalt zahlen Singles jährlich ab 300 EUR aufwärts. Fa-milien kostet er 350 EUR oder mehr. Dass die Prämien in absehbarer Zeit sinken könnten, gilt als un-wahrscheinlich. „2024 haben Rechtsschutzversicherer laut GDV-Zahlen gut sieben Prozent mehr für Schäden aufgewendet als im Vorjahr. Mit einer Schaden-Kostenquote von 98 % schrammt die Sparte nur knapp an der Verlustzone vorbei“, sagt Christian Monke, Leiter Ratings Private Risiken bei Franke und Bornberg. Die Zahl der Anbieter stagniere aktuell. Wettbewerb finde hier über die Qualität statt, nicht aber über den Preis, so Monke. Nachhaltigkeit habe sich als Alleinstellungsmerkmal bislang nicht etablieren können.

Fazit und Ausblick

Mehr als die Hälfte aller privaten Rechtsschutztarife sind mindestens sehr gut und einige sogar hervorragend. Sehr guten Schutz finden Familien ab 30 Euro im Monat. Rechtsschutztarife bieten bislang wenig oder keine Nachhaltigkeitsfeatures.

Das vollständige Rating auf Tarifebene sowie die Bewertungsrichtlinien veröffentlicht Franke und Bornberg unter diesem Link. Die Ratingübersicht wird stets aktuell gehalten. Neu hinzukommende Tarife und Änderungen werden laufend aktualisiert. Für gewerblichen Rechtsschutz gibt es ein eigenständiges Rating, das im März 2025 aktualisiert wurde.

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